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Gedanken zur Entstehung meiner Wellness- und Massagepraxis.

 

In meiner Vergangenheit, begleiteten mich bis November 2018 regelmäßig, körperliche und seelische Schmerzen und Beschwerden.

Ich bewegte mich jahrelang in der Opferrolle, welche ich hervorragend praktizierte!

Stellten Menschen mir die Frage, wie es mir geht, so kamen von mir Antworten wie,

„Geht schon“, „Unkraut vergeht nicht (bin ich Unkraut!)“, „könnte schlimmer sein“, „was mich nicht umbringt, macht mich stark“ und viele weitere „alte Glaubenssätze“!

Solche Glaubenssätze gibt es jede Menge und sie wirken destruktiv auf unseren Körper, die Seele und den Geist, da die Informationen in die kleinsten Bauteile unserer Zelle gelangen und wiederum

den Nährboden für Krankheiten schaffen.

Meine Tochter, erinnerte mich fortwährend daran, „mal etwas für mich zu tun und mir etwas zu leisten“!

Doch ich ignorierte den liebevollen Stupser, zuerst an Mich zu denken.

Ich war in meinem Bestreben, zu arbeiten, um Geld zu verdienen, damit ich Tochter, Hund und mich ernähren kann, das Haus und den Garten in Ordnung zu halten, so tief drin, dass es keinen anderen Weg in dieser Lebenslage für mich gab, aus der Schleife herauszukommen…….

Viele Jahre, im Besonderen nach dem Tod meines Mannes 2009, habe ich nur noch funktioniert.

Der Treiber in mir sagte: „Ich Muss“!

So gab es unzählige Tage, Wochen, Monate, an denen ich an meinem Leben und an mir Zweifel hatte!

So kam es, wie es kommen musste: Am Tag X bin ich im OP „zusammen gebrochen“ !

Zu dieser Zeit wurde auch unbewusst in mir der Samen gesät, das zu machen, was ich heute mache, meinen Traum und meine Berufung zu leben.

Für mich war dies allerdings zu diesem Zeitpunkt noch unklar, da ich in meinen Denkmustern, sprichwörtlich „feststeckte“!

So machte ich das Standardprogramm, wie tausend andere Menschen vor mir und bestimmt auch noch nach mir durch.

Mein Hausarzt, zog mich sozusagen aus dem Geschehen, damit war ich zunächst einmal auf unbestimmte Zeit, krank geschrieben.

Nach 6 Wochen erhielt ich keinen Lohn mehr, sondern das notwendige Krankengeld.

Dies trug dazu bei, dass ich noch weniger Geld zum Leben hatte. Die Existenzängste wurden immer lauter in meinem Kopf!

Ich bewegte mich gefühlsmäßig in einer Abwärtsspirale!

Nun folgten 6 Wochen Rehabilitation an der Nordsee, welche für mich am Anfang der Horror waren, und ich dachte über einen Abbruch der Maßnahme nach.

Doch irgendwann akzeptierte ich meine Lage, in der ich mich befand, und ebenso die Gegebenheiten der Einrichtung.

Von dem Moment an, ging es mir besser, so glaubte ich!

In erster Linie, öffnete mir die einmalige Schönheit der Nordsee und die damit verbundene Weite mit ihren atemberaubenden Sonnenuntergängen, die Augen.

Ich begann das Leben und mich um mich herum wieder wahrzunehmen.

Aus der Reha zurückgekommen, fing ich stufenweise meine „Wiedereingliederung in den erlernten Beruf“ an.

Jedoch spürte ich innerhalb weniger Tage, dass ich mich erneut unwohl fühlte, und mein Körper signalisierte es mir auch prompt mit Rückenschmerzen und Kreislaufproblemen.

Gerade in diesem Moment sagte mein Chef zu mir: „Ha, Birgit, läuft doch schon wieder relativ gut (nach 10-monatiger Pause), und jetzt geben wir wieder richtig Gas!!!

Mein Hals schnürte sich zu, mein Herz verkrampfte sich und mein Puls raste. Nein, so nicht mehr!

Ich legte meine Kündigung auf den Tisch, natürlich erst, als ich einen neuen Arbeitsplatz hatte.

Der neue, war mein vorheriger Arbeitgeber, und ich stellte binnen kürzester Zeit fest, dass auch dieser Arbeitsplatz in keiner Form mehr mit meinen Vorstellungen zu arbeiten, zu tun hatte.

Weiterhin meldeten sich wieder meine „chronischen Rückenschmerzen.

Die erneute Arbeitsplatzsuche begann und auch an diesem Platz fühlte ich keine Freude und Erfüllung in meiner Tätigkeit. Die Abstände zwischen den neuen Arbeitsstellen wurden immer kürzer und ich habe mir die Zeit genommen, darüber nachzudenken, was mir Freude macht.

Mein Herz ist aufgegangen und ich strahlte bei dem Gedanken, Menschen mit meiner Gabe der Berührung durch Massagen, Gutes zu tun. Dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich in der Vergangenheit schon immer wieder Massagen gegeben habe. Selbst an den Arbeitsstellen als Krankenschwester begegneten mir Menschen, bei denen ich durch meine Gabe die „schmerzhaften/energiearmen“ Bereiche im Körper spürte und somit auflösen konnte. Die Energie floss wieder und die Schmerzen wurden weniger.

Auf die Frage der Menschen, warum ich mein Talent nicht zum Beruf mache, antwortete ich meistens mit: Ich habe kein Geld, um den Schritt zu tun.

Da war er wieder, ein „alter“ Glaubenssatz.

Den in mir keimenden Samen, einen nährstoffreichen Boden zu bieten.

Ich beschloss, meine treibende, innere Kraft anzunehmen, und machte die Ausbildung zur Wellness- und Massagepraktikerin.

Ab diesem Entschluss, kam meine Energie wieder ins fließen.

Ich bin jeden Tag dankbar und glücklich, meinen Traum in die Tat umgesetzt zu haben.

Mein Dank richtet sich an meine Freunde und meine Familie, welche an mich glaubten und mich bestärkten, meinen Traum in die Realität umzusetzen.

Mein besonderer Dank geht an einen wunderbaren Menschen: Heinz Friess.

Heinz, mein Ausbilder, Coach und Mentor, welcher mir regelmäßig mental den Rücken stärkte

und immer ein offenes Ohr für mich hatte.

Durch Heinz ist mir deutlich geworden, dass die in mir keimende Saat, welche rückblickend schon vor ungefähr 30 Jahren gesät wurde, nun aufgeht!

„LEBE DEINEN TRAUM und ALLES IST MÖGLICH, KRAFT DEINER GEDANKEN,

ACHTE AUF DEINE GEDANKEN, DENN SIE WERDEN WIRKLICHKEIT“!!!

(geistiger Ackerbau, K. Tepperwein)

Ich freue mich auf Begegnungen von Herz zu Herz, der Raum ist geschaffen, den ersten Schritt machst Du.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang.

 

Birgit Stelzer